Ultraschnelle dynamische Wigeanlagen (WIM) für Brücken und Autobahnen
In diesem Leitfaden stellen wir eine reale Installation eines dynamischen Wigesystems (WIM) auf einem Viadukt vor.
Moderne Straßenverwalter, ITS-Ingenieure und Regulierungsbehörden suchen nach fortschrittlichen Straßentechnologien.
Sie wollen Systeme, die in einer einzigen Schicht installiert werden und Genauigkeit sowie Zuverlässigkeit gewährleisten.
Das Video zeigt, wie ein Netzwerk von Glasfasersensoren in weniger als acht Stunden in ein voll funktionsfähiges Hochgeschwindigkeits-WIM-System umgewandelt wird.
Projekt: WIM-Installation auf dem Viadukt
Das Molise-II-Viadukt auf der SS 647 ist eine sehr stark befahrene Verkehrsader, die Italien von der Adria mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet.
Für dieses Projekt entschieden sich die Ingenieure aus drei Hauptgründen für BISONTES Glasfasersensoren:
- Minimale Bauarbeiten
- Hohe Datenerfassungsgeschwindigkeit
- Haltbarkeit und Zuverlässigkeit
Warum faseroptische Sensoren das dynamische Wiegen revolutionieren
Einer der Hauptvorteile des WIM BISON-Systems ist die Geschwindigkeit der Installation.
Traditionelle Systeme erfordern oft 2 bis 10 Tage Straßensperrungen, tiefe Ausgrabungen, unterirdische Verkabelung und komplexe Kalibrierungsverfahren.
BISON beseitigt all diese Hindernisse.
Wichtige Installationsmerkmale:
- Verkehrssperre maximal 8 Stunden – vom ersten Asphaltschnitt bis zur Datenaktivierung.
- Eine Asphalterneuerung ist nicht nötig – bei Rauheit bis zu 4 mm/m IRI.
- Keine unterirdischen Stromkabel – Strom und Daten werden über Glasfaser übertragen.
- Keine Sondergenehmigungen oder Überprüfung der unterirdischen Versorgungsleitungen – Oberflächeninstallation.
Dank dieses Designs kann das System auch auf veralteten Brücken oder Viadukten installiert werden, wo tiefgehende Arbeiten unmöglich wären.
WIM-Installation Schritt für Schritt
Standortanalyse, Layout und Systemplanung
Eine effektive WIM-Installation beginnt mit einer gründlichen Analyse der Straßenverhältnisse, des Fahrzeugflusses und der strukturellen Einschränkungen.
Ingenieure verfolgen die Überwachungsanforderungen, indem sie die Sensorspuren so ausrichten, dass jede Achse mit Fahrtgeschwindigkeit erfasst wird.
Geotechnische Daten, Straßengeometrie und ITS-Routen werden in einem BIM-Modell zusammengefasst, das auch zukünftige Interaktionen mit Umgehungstechniken und Durchsetzungssystemen integriert.
Oberflächenschnitt und Sensorintegration
Die Edelstahlplatten werden eingebaut und bündig mit dem Boden ausgerichtet. Die optischen Fasern, die durch Stahlbeschichtungen geschützt sind, sind widerstandsfähig gegen Feuchtigkeit, Salz und Vibrationen.
Die gesamte Installation bleibt auf Bodenniveau erhalten und bewahrt die Integrität der Brücke.
Schnelle Versiegelung und Straßensanierung
Techniker gießen einen hochfesten, faserverstärkten Mörtel, um die Platten zu fixieren
Die schnell aushärtende Mischung härtet innerhalb weniger Stunden aus, sodass sie am selben Tag wieder für den Verkehr geöffnet werden kann.
Das Straßenprofil bleibt einheitlich, ohne dass das System bei zukünftigen Neubelagungen entfernt werden muss.
Die kalibrierte Geometrie bleibt stabil und gewährleistet die Genauigkeit des WIM-Systems.
Datenverknüpfung, Kalibrierung und Aktivierung
Glasfaserkabel verbinden jede Spur mit dem Fahrschrank, der die Sensoren versorgt und Daten in Echtzeit überträgt.
Techniker führen das Kalibrierungsverfahren mit zertifizierten Fahrzeugen durch.
Dateien werden verschlüsselt und gespeichert, um die Einhaltung der WIM-Genauigkeitsstandards sicherzustellen.
Sobald die Genauigkeit validiert ist, wird das System aktiviert und begann mit der Übertragung von Echtzeitdaten zur Überwachung, Umgehung und Steuerung des starken Verkehrs.
ITS-Integration, Durchsetzung und Bedienerschulung
ANPR-Radare und -Kameras sind installiert.
Das System identifiziert überladene Fahrzeuge in Echtzeit, verknüpft das Kennzeichen mit dem Gewicht und sendet Warnsignale an die Straßenleiter.
Die Bediener werden in Armaturenbretter, Ferndiagnose und Neukalibrierung geschult.
Das auf diese Weise installierte System ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Brücke und unterstützt eine prädiktive Analyse des Güterverkehrs.
WIM-System für hohe Geschwindigkeiten
HIGH-SPEED WIM – Die Lösung für die Herausforderungen der Straßenbehörden
- Mindestspursperrungen: weniger als eine Arbeitsschicht, mit minimalen öffentlichen Unannehmlichkeiten.
- Minimale Infrastrukturbelastung: kein Graben oder tiefes Bohren.
- Echtzeitdaten: Unterstützt intelligente Überwachung und Überlastungsmanagement.
- Kosteneffizient: Geringe Installation und Wartung, geeignet für Großprojekte.
- Funktionalität unter allen Wetterbedingungen: Betrieb bei Hitze, Schnee, Regen und maritimer Luftfeuchtigkeit.
- Vereinfachtes Management: kompatibel mit Straßeninstandhaltungsplänen.
- Skalierbar und integrierbar: Verbindet mit bestehenden Kontroll-, Maut- und Durchsetzungssystemen.
Fazit: Die Zukunft der Smart Road Monitoring mit dynamischen Wiegesystemen
Das WIM BISON-System repräsentiert die Zukunft der dynamischen Straßenüberwachung: Glasfasertechnologie, schnelle Installation und Betriebssicherheit.
Wie im VIDEO des Projekts gezeigt:
- Installation in weniger als 8 Stunden abgeschlossen
- Keine unterirdische elektrische Verkabelung oder Erneuerung
- Globaler technischer Support, minimale Bauarbeiten und vollständige ITS-Kompatibilität
- Beinhaltet automatische Kennzeichenerkennung und Echtzeitüberwachung der Decklast.
Mit diesen Eigenschaften löst BISON die Hauptprobleme der Straßenbehörden.
Es bietet eine schnelle, skalierbare und hochpräzise Lösung.
Regierungen, Smart Cities und private Betreiber entscheiden sich dafür, um Verkehrsnetze zu digitalisieren und zu optimieren.
Zuverlässig, einfach zu installieren, wartungsarm und vollständig integrierbar – BISON ist der neue Maßstab für moderne dynamische Wigesysteme.


